Fakten zur Stosswellentherapie

Dauer: | ca. 30 Minuten pro Sitzung |
Betäubung: | nicht erforderlich |
Nachsorge: | nicht erforderlich |
Gesellschaftsfähig: | sofort |
Über Erektionsstörungen sprechen Männer nur ungern, nicht einmal mit ihrem eigenen Arzt. Dabei liesse sich mit einem offenen Gespräch über die Beschwerden der oftmals lange Leidensweg abkürzen. Erektionsstörungen sind nämlich weder ein Zeichen von Schwäche noch von fehlender Männlichkeit. Sie entstehen in den meisten Fällen durch eine Durchblutungsstörung des Penis. Und die ist in vielen Fällen gut behandelbar. Eine seit vielen Jahren gut erprobte und sowohl schmerz- als auch risikoarme Methode, die wir Ihnen bei KALEIDOSCOP aesthetic in Zürich anbieten, ist die Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT).
Das Prinzip der Stosswellen kommt schon in vielen anderen Bereichen zum Einsatz. Etwa bei der Zertrümmerung von Nierensteinen oder in der Orthopädie zum Auflockern von Sehnen. Am Schwellkörper des Penis eingesetzt, lässt sich mit dem Verfahren dessen Durchblutung verbessern und so bei sexueller Stimulation wieder eine bessere Erektion erreichen. Eine Sitzung dauert nur 30 Minuten und erste positive Ergebnisse zeigen sich bei einigen Kunden schon nach wenigen Anwendungen.
Dr. med. Köhler und Pract. med. Zgraggen empfangen Sie gerne in diskreter Atmosphäre zu einem Beratungsgespräch, wo gemeinsam besprochen wird, ob die Stosswellentherapie in Zürich für Sie die geeignete Methode ist. Sie können frei wählen, ob Sie die Behandlung lieber bei einem Arzt oder einer Ärztin durchführen lassen möchten – je nachdem, womit Sie sich wohler fühlen.
Erfahrungen und Bewertungen
Infos zur Stosswellentherapie
Definition Stosswellentherapie
Die Stosswellentherapie ist ein seit vielen Jahren in der Medizin etabliertes Verfahren, das in unterschiedlichsten Bereichen zur Anwendung kommt. Eine Behandlung, die die meisten kennen, ist das Zertrümmern von Nierensteinen. In deutlich geringerer Intensität wird das Verfahren auch bei erektiler Dysfunktion eingesetzt und zeigt besonders bei einer eingeschränkten Durchblutung in dem für die Erektion verantwortlichen Penisschwellkörper gute Resultate.
Bei dem Verfahren werden niedrigenergetische Schallwellen gezielt auf verschiedene Bereiche des Penis übertragen. Sie sind so schwach, dass sie für das Gewebe unbedenklich sind. Im Schwellkörper regen sie dennoch eine Reihe von Reparatur- und Regenerationsprozessen an:
- eine bessere Durchblutung und Gefässfunktion
- die Neubildung feiner Blutgefässe, die sogenannte Angiogenese
- die Freisetzung körpereigener Wachstumsfaktoren zur Geweberegeneration
Die Therapie kann eine Alternative zu Medikamenten sein, die nur kurzfristig helfen und hat mittlerweile einen festen Platz in den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU).
Gründe für eine Stosswellentherapie
Mögliche Gründe für das Durchführen einer Stosswellentherapie sind:
- eine erektile Dysfunktion aufgrund einer eingeschränkten Gefässfunktion
- eine unzureichende oder nachlassende Wirkung von Medikamenten (PDE-5-Hemmer)
- eine grundsätzliche Ablehnung oder eine Unverträglichkeit von Medikamenten
- Beschwerden, die durch eine Penisverkrümmung bedingt sind
Auf Kundenseite sind die Gründe für die Therapie häufig:
- die Suche nach einer nicht-invasiven Therapie
- der Wunsch nach mehr sexueller Spontanität und Zufriedenheit
Welcher Grund bei Ihnen persönlich im Vordergrund steht, spielt für den ersten Schritt keine Rolle. Lassen Sie sich in einem persönlichen Gespräch von Dr. med. Köhler oder Pract. med. Zgraggen beraten und finden Sie heraus, ob die Therapie für Sie geeignet ist.
Ziel der Stosswellentherapie in Zürich
Das erklärte Ziel der Behandlung ist natürlich, die Erektionsfähigkeit Ihres Penis zu verbessern und Ihnen so wieder ein erfülltes Sexualleben zu ermöglichen. Im Idealfall ohne auf zusätzliche Hilfsmittel wie eine Vakuumpumpe oder Medikamente wie PDE-5-Hemmer angewiesen zu sein. In vielen Fällen lässt sich das mit der Stosswellentherapie erreichen.
Ablauf einer Stosswellentherapie
Vorbereitung der Behandlung
Vor der Behandlung laden wir Sie zu einem Vorgespräch in unsere Praxis nach Zürich ein. In diskreter Atmosphäre sprechen Sie wahlweise mit Dr. med. Köhler oder Pract. med. Zgraggen über Ihre Beschwerden. So können Sie selbst entscheiden, ob Sie sich bei einem Arzt oder einer Ärztin wohler fühlen. Im Gespräch werden Sie unter anderem gefragt, wann Sie die ersten Anzeichen für eine Erektionsstörung bei sich bemerkt haben. Wichtig ist zudem zu erfahren, ob Sie schon andere Behandlungen ausprobiert haben und Medikamente (z. B. PDE-5-Hemmer) einnehmen.
Besonderes Augenmerk liegt im Vorgespräch auf möglichen Vorerkrankungen. Haben Sie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, eine Verkalkung der Herzkranzgefässe oder andere relevante Erkrankungen? Falls ja, nehmen Sie regelmässig Medikamente dafür ein? Auf Grundlage Ihrer Angaben kann die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt entscheiden, ob die Stosswellentherapie in Ihrem Fall erfolgversprechend ist.
Durchführung der Stosswellentherapie
Die Stosswellentherapie führen wir in unserer Praxis KALEIDOSCOP aesthetic in Zürich ambulant durch. Sie kommen zum vereinbarten Termin zu uns und machen es sich auf der Behandlungsliege bequem. Vorab müssen Sie nichts weiter beachten. Zu Beginn tragen wir ein Kontaktgel auf den Behandlungsbereich auf. Dieses sorgt für einen angenehmen Kontakt zwischen Handstück und Haut und verbessert die Übertragung der Schallwellen in das Penisgewebe.
Danach aktivieren wir das Gerät und zielen mit den niedrigenergetischen Stosswellen auf die im Vorfeld festgelegten Bereiche im Schwellkörper ab. Eine Betäubung ist dafür nicht nötig. Sie spüren währenddessen lediglich ein leichtes Klopfen oder Pulsieren, das sich jedoch erfahrungsgemäss gut aushalten lässt. Sie können uns natürlich jederzeit sagen, wenn sich etwas unangenehm anfühlt. Wir legen dann sofort eine Pause ein.
Nachbehandlung
Nach der Behandlung ist keine spezielle Nachsorge nötig. Sie müssen keine Ausfallzeit einplanen und sind sofort nach dem Verlassen unserer Praxis wieder gesellschaftsfähig. Auf Sport und sexuelle Aktivitäten müssen Sie ebenfalls nicht verzichten. Sie sollten aber wissen, dass sich die Wirkung nicht direkt nach der ersten Behandlung einstellt. Dazu sind mehrere Behandlungen erforderlich, durch die sich der positive Effekt auf die Erektion nach und nach aufbaut.

Geprüft durch Dr. med. Christian Köhler
Dr. med. Christian Köhler, praktischer Arzt, MBA und zertifizierter Gutachter in Zürich, verfügt über mehr als 22 Jahre operative Erfahrung in der ästhetischen Medizin. Die auf dieser Seite präsentierten Informationen wurden von ihm persönlich überprüft und entsprechen höchsten medizinischen Standards.

Häufige Fragen zur Stosswellentherapie
Für wen eignet sich eine Stosswellentherapie?
Wir empfehlen die Stosswellentherapie für Männer, die an einer leicht bis mässig ausgeprägten erektilen Dysfunktion leiden und sich eine stabilere Erektion und mehr Ausdauer wünschen. Gute Ergebnisse lassen sich besonders dann erzielen, wenn sich die Erektionsstörungen auf Gefässveränderungen und eine schlechtere Durchblutung des Penisschwellkörpers zurückführen lassen. Auch bei einer Penisverkrümmung kann die Behandlung geeignet sein. Hierzu beraten wir Sie gerne persönlich.
Bei welchen Ursachen einer erektilen Dysfunktion kann die Stosswellentherapie sinnvoll sein?
In erster Linie bei Gefässveränderungen und Durchblutungsstörungen. Auslöser sind oft Gefässverkalkungen, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus. Auch ein ungesunder Lebensstil mit ungünstiger Ernährung, Bewegungsmangel, Alkohol und Rauchen spielen häufig eine Rolle. Die Stosswellentherapie kann in diesen Fällen die lokale Durchblutung anregen, damit der Penis bei sexueller Stimulation wieder besser durchblutet wird. Auch bei altersbedingten Veränderungen des Schwellkörpergewebes oder einer Penisverkrümmung kann die Therapie eine sinnvolle Option sein.
Wann ist eine Stosswellentherapie nicht geeignet?
In Fällen, bei denen hinter der Erektionsstörung eine psychische oder hormonelle Ursache steckt. Hier helfen andere Massnahmen besser, wie etwa eine medikamentöse Hormonbehandlung oder auch eine Psycho- bzw. Sexualtherapie. In einem solchen Fall empfehlen wir unseren Kunden zur weiteren Abklärung einen Urologen aufzusuchen, der dann die Weiterbehandlung übernehmen oder bei Bedarf an den richtigen Kollegen überweisen kann.
Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?
Das ist von Mann zu Mann verschieden, eine feste Anzahl an Sitzungen gibt es nicht. In unserer Praxis KALEIDOSCOP aesthetic in Zürich haben wir die Erfahrung gemacht, dass vier bis acht Sitzungen im Abstanden von wenigen Tagen, also ein- bis zweimal pro Woche, zu einem guten Ergebnis führen. Genaueres können wir Ihnen nach einem persönlichen Gespräch sagen.
Wie lange dauert eine Behandlungssitzung?
In der Regel etwa 30 Minuten inklusive Vorbereitung.
Wie lange hält das Ergebnis einer Stosswellentherapie an?
Das lässt sich vorab nicht genau sagen. Hat sich die Wirkung auf die Erektion nach einigen Wochen voll entfaltet, kann das Ergebnis durchaus mehrere Monate, bei einigen Kunden auch Jahre anhalten. Garantieren lässt sich eine so lange Wirkdauer allerdings nicht. Meist empfehlen wir eine Auffrischung, sobald es erste Anzeichen für ein Nachlassen der Wirkung gibt.
Ist die Stosswellentherapie schmerzhaft?
Nein, die Behandlung ist schmerzarm. Die meisten unserer Kunden berichten uns von einem leichten Klopfen oder Pulsieren im Penis, das sich jedoch gut aushalten lässt. Eine Betäubung ist daher nicht notwendig.
Ist die Stosswellentherapie wirklich sicher?
Ja, die Therapie ist über viele Jahre gut erprobt und gut verträglich. Risiken gibt es bei korrekter Anwendung kaum. Bei KALEIDOSCOP aesthetic in Zürich arbeiten wir bei der Therapie von Erektionsstörungen ausschliesslich mit modernen und ausdrücklich für diese Anwendung zugelassenen Geräten führender Hersteller. In einigen Fällen kann es nach der Behandlung zu leichten Hautreizungen oder einer vorübergehenden Druckempfindlichkeit kommen. Beides klingt jedoch rasch wieder ab.
Gibt es eine Nachkontrolle?
Ja. Acht Wochen nach Therapiebeginn prüft Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihr behandelnder Arzt, wie gut die Behandlung angeschlagen hat und ob weitere Sitzungen notwendig sind.
Was kostet eine Stosswellentherapie in Zürich?
Das hängt vom Behandlungsumfang und der Anzahl der Sitzungen ab. Ein pauschaler Preis lässt sich daher nicht nennen. Ihre behandelnde Ärztin bzw. Ihr behandelnder Arzt erstellt Ihnen jedoch nach dem Beratungsgespräch einen individuellen Behandlungsplan, in dem dann auch die Kosten transparent aufgeführt sind.
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